deutsche arbeitsgemeinschaft für psychosoziale onkologie bericht über die 18. dapo-jahrestagung


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Thema:

Der Krebs und seine Behandlung
-
ein Trauma?

Psychotraumatologie in der Onkologie


Kurzbericht:

von Dr. Andrea Schumacher

Die Psychotraumaforschung hat in den letzten Jahren eine zunehmende fachliche und gesellschaftliche Beachtung gefunden. Nicht nur im Zusammenhang mit dem Holocaust, sondern auch durch die räumlich nahe Kriegsentwicklung im ehemaligen Jugoslawien wurden Themen, die sonst eher in fachlichen Kreisen Gehör finden, immer mehr ins öffentliche Bewußtsein gerückt. Vieles, was im Rahmen der Verarbeitungsprozesse traumatischen Erlebens thematisiert wird, kennen wir aus der psychoonkologischen Begleitung von Krebspatienten, deren Erleben in vielen Punkten mit traumatischem Erleben zumindest verglichen werden kann. Die onkologische Erkrankung selbst stellt in der Regel eine extreme Belastung für die Patienten dar. Darüber hinaus können aber auch viele medizinische Maßnahmen, die eigentlich der Heilung dienen, traumatisierend wirken. Vor allem die Diskussion um die sogenannten posttraumatischen Belastungsstörungen, die auch im ICD-10 zu finden sind, hat dazu geführt, daß psychische Belastungsreaktionen einerseits als Krankheit verstanden werden, deren Behandlung anerkannt und finanziert wird, daß sie andererseits aber auch als "gesunde" Reaktionen auf extreme Belastungen angesehen werden. In diesem Spannungsfeld wollte die Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft für Psychosoziale Onkologie (dapo) dazu beitragen, Orientierungs- und Behandlungshilfen zu finden.

Der Kongreß wurde mit einem Vortrag von Prof. U. Sachsse, Göttingen, über die Grundlagen der Psychotraumatologie und die Konsequenzen für die psychotherapeutische Arbeit eröffnet. In der Behandlung traumatisierter Patienten ist das therapeutische Setting von ausschlaggebender Bedeutung. Kernsymptome der posttraumatischen Belastungsstörung sind Intrusionen (ungewolltes Wiedererleben), vegetative Übererregtheit und Vermeidungsverhalten. Die Traumareaktion läßt sich mit Hilfe unterschiedlicher physiologischer Modelle zwar beschreiben, empirische Ergebnisse hierzu stehen allerdings noch aus.

Im ersten Teil der Tagung lag der Schwerpunkt auf den Bereichen Diagnose und Behandlung. Dr. F. Schulz-Kindermann, Hamburg, zeigte am Beispiel der Knochenmarktransplantation auf, in welcher Weise eine onkologische Behandlung vom Patienten als traumatisch erlebt werden kann. Dieser Hintergrund kann für die Betreuung des Patienten und ein Verstehen seiner Reaktionen von ausschlaggebender Bedeutung sein. Schwierigkeiten der Arzt-Patienten-Kommunikation wurden von Prof. H. Theml, München, diskutiert. Insbesondere die Mitteilung von Diagnose und möglicher Prognose beinhalten potentiell traumatische Aspekte, die sich jedoch auch nicht immer und um jeden Preis vermeiden lassen. Frau Dr. Ch. Michelberger, Göttingen, beschrieb aus ihrer psychotherapeutischen Arbeit mit onkologischen Patienten mögliche chronische Folgen der Traumatisierung. Eine differentielle Diagnosestellung der Langzeitfolgen von Erkrankung und Therapie ist im Einzelfall unabdingbar.

Die psychotherapeutische Behandlung von traumatisierten Menschen war der Fokus des zweiten Tages. Frau Dr. Ch. Rost, Frankfurt, stellte das neue Verfahren des EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) vor. Die Vorgehensweise des Behandlungsmanuals wurde anhand eines Video-Fallbeispiels eindrücklich und überzeugend geschildert. Einen Überblick zum Forschungsstand "Posttraumatic stress disorder bei Krebspatienten" gab Frau Dr. A. Schumacher, Münster. Bei kritischer Betrachtung eignet sich das Traumakonzept nur sehr bedingt, um die emotionale Verarbeitung einer Krebserkrankung und -therapie zu erfassen. Dr. F. Haenel berichtete aus der multidisziplinären Arbeit am Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer. Dieser Beitrag eröffnete eine neue Sichtweise auf die Thematik, die Parallelen zur psychoonkologischen Arbeit waren dennoch leicht zu ziehen.

Die Tagung wurde mit dem Vortrag von Dipl.-Psych. B. Kleining, Osnabrück, dem Vorsitzenden der dapo, abgeschlossen. In seinem Referat diskutierte er die Entwicklung der Traumaforschung und den Nutzen von Traumakonzepten in der psychoonkologischen Arbeit. Anregungen aus anderen Forschungs- und Therapierichtungen können für die weitere Entwicklung der Psychosozialen Onkologie als eigenständiger Disziplin durchaus befruchtend und ergänzend sein. Tagungsbegleitend wurden wie in jedem Jahr zahlreiche Workshops angeboten. Diese boten die Möglichkeit, das Thema in Diskussionen zu vertiefen bzw. sich vor jeweils unterschiedlichem therapeutischem Hintergrund in Selbsterfahrung mit dem Tagungsthema auseinanderzusetzen.


Zum Seitenanfang Tagungsort:

Wilhelm-Kempf-Haus, Innenhof

Wilhelm-Kempf-Haus, Tagungsstätte des Bistums Limburg
65207 Wiesbaden-Naurod, Tel: 06127 - 770



Tagungsprogramm:

Mittwoch, 21. Juni 2000
bis 17.30 Uhr

18.00 - 19.00

19.00


19.15





ab ca. 21.00
Anreise

Abendessen

Eröffnung der Jahrestagung
Bernhard Kleining, Vorsitzender der dapo

Psychotraumatologie - Grundlagen und therapeutische Konsequenzen
Ulrich Sachsse, Göttingen

anschließend Diskussion

gemütliches Zusammensein

Donnerstag, 22. Juni 2000
08.15 - 09.00
Frühstück
Diagnose und Behandlung als traumatisches Erleben
09.00 - 09.30



09.30 - 09.50
Traumatisches Erleben bei der Behandlung am Beispiel der Knochenmarktransplantation
Frank Schulz-Kindermann, Hamburg

Diskussion
09.50 - 10.20



10.20 - 10.40
Traumatisierende Informationen
- Probleme der Patho-Semantik -
Harald Themel, München

Diskussion
10.40 - 11.10
Kaffeepause
11.10 - 11.40



11.40 - 12.00
Chronische Folgen der Traumatisierung von Krebspatienten
Christiane Michelberger, Göttingen

Diskussion
12.00

12.30

14.30 - 15.00

15.00 - 18.00

18.30
Vorstellung der Arbeitsgruppen

Mittagessen

Kaffee

Arbeitsgruppen / Workshops I

Abendessen
19.15
dapo - Mitgliederversammlung
Alle Tagungsteilnehmer sind herzlich eingeladen

Freitag, 23. Juni 2000
08.15 - 09.00
Frühstück
Behandlung von Psychotraumata
09.00 - 09.30



09.30 - 09.50
EMDR - ein neues Verfahren in der Traumabehandlung
Christine Rost, Frankfurt

Diskussion
09.50 - 10.40




10.40 - 11.00
"Posttraumatic Stress Disorder" bei Krebspatienten - eine neue Mode in der psychoonkologischen Forschung?
Andrea Schumacher, Münster

Diskussion
11.00 - 11.30
Kaffeepause
11.30 - 12.00




12.00 - 12.20
Fremdkörper in der Seele
Aus der multidisziplinären Arbeit am Berliner Behandlungszentrum für Folteropfer
Ferdinand Haenel, Berlin

Diskussion
12.30

14.30 - 15.00

15.00 - 15.45

16.00 - 18.00
Mittagessen

Kaffee

Rundgang durch die Posterpräsentationen

Arbeitsgruppen / Workshops II
ab 19.00 Uhr - ???
Festliches Abendessen mit Tanz
Beiträge sind ausdrücklich erwünscht

Samstag, 24. Juni 2000
08.15 - 09.00
Frühstück
09.30 - 10.30




10.30 - 11.00
Wenn alle Netze reißen...
über den Nutzen von Traumakonzepten in der Psychoonkologie
Bernhard Kleining, Osnabrück

Diskussion
Zum Seitenanfang 11.00 - 11.30


11.30 - 12.15


12.15
Kaffeepause


Abschließende Diskussion
Rückblick und Ausblick

Mittagessen / Abreise

Zum Seitenanfang Tagungbegleitende Workshops:

Was uns nicht umhaut, macht uns stark

Koen Behets

Traumata im Lebenslauf dezimieren nicht nur Leben, sondern können auch Stärken herauskristallisieren. Waren mit einer Macke werden zum Sonderpreis verkauft, Leben mit einer Macke macht es sonderbar, eigentlich über die Normalität hinaus. Mit Gestalt- und Symbolarbeit werden in der Gruppe die sonderbaren Traumata aufgespürt.

(Dieser Workshop findet nur am Donnerstag statt)



Stellen Sie sich eine Blume vor....
Traumatisches Krankheitserleben in inneren Bildern von KrebspatientInnen

Antje Dahmen

Anhand einiger Bilder von Patientinnen zum Motiv "Blume" möchte ich einen kurzen Einblick in die Thematik geben. Mein Wunsch ist dann ein intensiver Austausch über die Arbeit mit Symbolen und/oder Visualisierung und Imagination in unserer psychoonkologischen Arbeit, vor allem auch bezogen auf das Tagungsthema. Bilder oder andere Materialien können gern mitgebracht werden.



Posttraumatische Belastungsreaktionen bei Krebserkrankungen
Therapieansätze in der stationären onkologischen Rehabilitation

Manfred Gaspar, Brigitte Tiegs

Systematische Symptombeschreibungen nach traumatischen Erlebnissen liegen seit mehr als 100 Jahren vor. Die posttraumatische Belastungsreaktion (PTB) als eigenständiges Krankheitsbild hingegen ist weitgehend unbekannt. Seit 1994 werden im DSM IV insbesondere auch onkologische Erkrankungen als mögliche Auslöser einer PTB aufgeführt. Neben Ergebnissen einer eigenen Studie bei AHB-Patienten werden theoretische Modelle und Therapieansätze vorgestellt. Dabei wird ausreichend Raum für das Einbringen eigener Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sein.



Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern es macht sichtbar


Kerstin Goemann

Die Kunsttherapie fördert die Selbstwahrnehmung, setzt an den natürlichen Fähigkeiten des Menschen zur Selbstregulierung an und richtet den Blick auf seine Stärken. Einfache Malangebote öffnen den Blick für die Ressourcen auf dem Weg zur eigenen Fantasie, zu neuen Blickwinkeln auf uns und unsere Lebenssituation. Der Kontakt mit der Bilderwelt der anderen TeilnehmerInnen sowie der Austausch über das Erlebte unterstützen die eigenen schöpferischen Lebenskräfte in ihrer Anders- und Einzigartigkeit als individuelle Leistung Wert zu schätzen. Die Bildbetrachtungen werden so angeleitet, dass nicht analysiert bzw. interpretiert wird. Vielmehr soll wertfrei das Ergebnis (nicht das, was gemeint war) betrachtet und erkannt werden.




Traumatisierende Informationen? Psychosoziale Aspekte der genetischen Beratung

Petra Jebali

Menschen, die sich für eine genetische Beratung interessieren, kommen aus Familien, in denen gehäuft Krebserkrankungen aufgetreten sind. Kann das Wissen um das Tragen eines genetischen Defektes Menschen traumatisieren? Wie können Psychoonkologen in der Beratung damit umgehen?

(Dieser Workshop findet nur am Donnerstag statt)



Tanz und Bewegung - Ein Weg zu innerer Achtsamkeit

Elana G. Mannheim

Einmal innehalten im Alltags-DaSein, Zeit für sich nehmen, die Aufmerksamkeit nach innen lenken, der körperlichen Befindlichkeit und inneren Stimme mit Achtsamkeit begegnen. Anforderungen des Lebens im rechten Maß begegnen können: kraftvoll und vital oder entspannt und mit Leichtigkeit. Gezielte Übungen werden Körper und Sinne sensibilisieren. Innere Bilder und Gefühle werden die Chance erhalten, sich über den Tanz einen Weg nach außen zu bahnen.



Psychische Stabilisierung von traumatisierten Krebspatienten

Ute Schlömer-Doll, Frank Schulz-Kindermann

Während Chemo- oder Strahlentherapie können bei vorbelasteten Patienten Traumen reaktiviert werden, die zu einer schweren psychischen Destabilisierung führen können. Auch in der psychoonkologischen Nachsorge erleben wir Patienten, die traumatisiert wirken und bei entsprechender Diagnostik das Störungsbild einer Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) aufweisen. Nach einer theoretischen Einführung in die Thematik steht dieser Workshop unter den Überschriften:
  • Diagnostik von PTSD in der Onkologie


  • Erfahrungsaustausch und kollegiale Fallarbeit


  • Vermittlung von therapeutischen Interventionen zur Stabilisierung von Patienten


  • Übungen im Kollegenkreis


Traumatisierung des Teams durch aggressive Behandlungsmethoden?

Susanne Wittorf, Peter Zürner

Medizinische Maßnahmen werden gelegentlich vom Patienten und/oder seinem Betreuungsteam als traumatisierend erlebt. Im therapeutischen Team können widersprüchliche Einschätzungen entstehen, welche Maßnahmen als für den Patienten heilsam und welche traumatisierend anzusehen sind. Therapeuten, die sich selbst als wehrlose Handlanger einer traumatisierenden Medizin wahrnehmen, laufen Gefahr, selbst zum traumatisierten Opfer dieser Medizin zu werden. Anhand von Fallbeispielen der Teilnehmer sollen das Team traumatisierende Alltagssituationen bearbeitet werden. Ziel ist es, gemeinsam Strategien zu entwickeln, das Team vor Überlastung zu schützen und erlebte Traumatisierung bewußt zu machen, so daß sie bearbeitet werden kann. Teilnehmer werden gebeten, eigene Fallberichte mitzubringen.



Alle Workshops finden an zwei aufeinander folgenden Nachmittagen statt und sind als tagungsbegleitende Arbeitsgruppen konzipiert. Darüber hinaus können, soweit die räumlichen Möglichkeiten dies gestatten, weitere Angebote eingebracht werden.


Zum Seitenanfang Posterpräsentation:

Austausch - Transparenz - Diskussion - Anregung

Auch in diesem Jahr planen wir wieder eine Posterpräsentation, zu der alle KollegInnen eingeladen sind. Um die Jahrestagung intensiver für gegenseitigen Austausch zu nutzen, können Arbeitsschwerpunkte, Projekte, Gruppenansätze, Forschungsvorhaben, Regionalgruppen u.ä. auf je einem Poster (Wandzeitung) vorgestellt werden. Diese Poster hängen während der Tagung aus, werden bei einem Posterrundgang vorgestellt und auf Nachfragen im Einzelnen diskutiert. Es geht dabei ausdrücklich um "alltägliche" Arbeitsansätze, wie z.B. die Struktur einer Gruppenmaßnahme für Betroffene/Angehörige, wie sie bei Ihnen stattfindet oder den Schwerpunkt Ihrer Arbeit auf einer Station/im Krankenhaus oder auch die Darstellung von Regionalgruppen und deren Arbeitsstruktur. Besonders geplante oder schon durchgeführte Forschungsprojekte, kleinere sowie größere Studien, könnten so intensiver diskutiert werden und vielleicht sogar weitere Projekte anregen. Entsprechende Beiträge sind bitte bei der Geschäftsstelle anzumelden, damit die Stellwände vorbereitet werden können!


Zum Seitenanfang Referenten:

Behets, Koen, Dipl.-Soz.
Schloßbergklinik Oberstaufen
Schloßstr. 23-29, 87534 Oberstaufen

Dahmen, Antje, Dipl. Psych.
Beratungsstelle der AWO
Lange Str. 13, 76530 Baden-Baden

Gaspar, Manfred, M.A.
Rehabilitationsklinik Nordfriesland
Wohldweg 9, 25826 St. Peter Ording

Goeman, Kerstin, Dipl. Kunsttherapeutin
Arnsburger Str 65, 60385 Frankfurt/Main

Haenel, Ferdinand, Dr. med.
Behandlungszentrum für Folteropfer, Klinikum Westend
Spandauer Damm 130, 14050 Berlin

Jebali, Petra, Dipl.-Theol.,
Universitätsfrauenklinik 48159 Münster


Kleining, Bernhard, Dipl.-Psych.
Beratungsstelle für Krebsbetroffene und Angehörige
Johannisstr. 37-38, 49074 Osnabrück

Mannheim, Elana G., Tanztherapeutin BTAT
Klinik für Tumorbiologie
Breisacher Str. 117, 79106 Freiburg

Michelberger, Christiane, Dr. med.
Hermann-Föge-Weg 1, 37073 Göttingen

Rost, Christine, Dr. med.
Dreikönigsstr. 19, 60594 Frankfurt/Main

Sachsse, Ulrich, Prof. Dr. med.
Niedersächsisches LKH Göttingen

Schlömer-Doll, Ute, Dr. Dipl.-Psych.
Psychoonkologie Klinikum Kreis Herford
Schwarzenmoorstr. 70, 32049 Herford

Schulz-Kindermann, Frank, Dr. Dipl.-Psych.
Universitätskrankenhaus Eppendorf
Martinistr. 52, 20246 Hamburg

Schumacher, Andrea, Dr. Dipl.-Psych.
Medizinische Klinik und Poliklinik der Universität Münster, Innere Medizin A, 48129 Münster

Themel, Harald, Prof. Dr. med.
Offenbachstr. 8, 81245 München

Tiegs, Brigitte, Dipl.-Psych.
Rehabilitationsklinik Nordfriesland
Wohldweg 9, 25826 St. Peter Ording

Wittorf Susanne, Dr. Dipl.Psych.
Schloßstr. 82, 49080 Osnabrück

Zürner, Peter, Dr. med.
Sonnenbergklinik
Hardtstr. 13, 37242 Bad Sooden-Allendorf


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