Die 38te Jahrestagung musste aufgrund der fehlenden behördlichen Genehmigung zur Durchführung in der Pandemie erneut verschoben werden und findet nun vom Freitag, den 08.10.2021 bis zum Sonntag, den 10. Oktober 2021, im Wilhelm-Kempf Haus in Wiesbaden-Naurod als Präsenzveranstaltung statt. Die Anreise ist am 07.10.21 möglich.

Liebe Mitglieder,

auf dem Bild oben sehen Sie eine sich gerade öffnende Blattknospe eines Walnussbaumes. Die dahinterstehende kleine Geschichte liest sich wie eine Parabel auf unsere 38te Jahrestagung, die einfach nicht gedeihen will: „Die zarte Pflanze Präsenztagung“.

Im Jahre 2020 öffneten sich diese Knospen zur üblichen Zeit, Ende April /Anfang Mai, wie gewohnt spät, da Walnussbäume sehr empfindlich auf Frost reagieren, vorgesehen war eine reiche Belaubung im Juni. Dann kam der Frost, leider noch später, um die Eisheiligen herum. Alle Blattansätze erfroren, der noch junge Baum stand wenige Tage später kahl. Nach einer längeren Zeit des bangen Wartens trieb er jedoch ein zweites Mal aus, langsamer, nicht ganz so prächtig wie in den zurück liegenden Jahren, viel später im Jahr, aber dennoch wunderschön anzusehen und eine bessere Zeit einleitend …

Im Jahre 2020 musste unsere Tagung aufgrund der anlaufenden SARS-CoV2-Pandemie entfallen. 2021 sind wir als Vorstand erneut angetreten, die 38te Tagung auszurichten, geleitet von der Vorstellung, dass die Tagung in Präsenz der zentrale Aspekt unseres Vereinslebens war und ist und angesichts des gewählten Themas ein unmittelbarer Austausch im lebendigen Diskurs besonders wichtig erscheint. Wir hingen an der Hoffnung, dass wir bis Mai ein Abklingen der Pandemie erleben und wir geimpft und befreit mit Ihnen und euch ein wunderbares Wiedersehen gestalten könnten. So haben wir im Januar und Februar per Newsletter informiert und ein ausführliches Stimmungsbild erhalten. Der Wunsch und die Bereitschaft eine Präsenztagung zu erleben und mit dem Thema in der direkten Begegnung zu arbeiten waren in den Rückmeldungen von Ihnen und euch beeindruckend ausgeführt. Dies zeigte sich auch darin, dass wir viele verbindliche Anmeldungen erhielten, was uns freute und in unserem Vorgehen bestätigte.

Während wir uns mit Verve der Organisation widmeten, kam der Frost zurück, unter dem Namen „3te Welle“ zog die Pandemie wider Erwarten noch einmal kräftig an und verwüstete erneut unser gesellschaftliches und kulturelles Leben. Da die Inzidenzen dramatisch stiegen, sahen wir uns mit der Notwendigkeit konfrontiert, ein Genehmigungsverfahren für die Tagung auf den Weg zu bringen.

Zu sehen, welche anderen Arten von Veranstaltungen „im öffentlichen Interesse“ waren, enttäuschte uns einerseits, stimmte aber auch bezüglich unseres eigenen Vorhabens leise zuversichtlich. Verhandlungen mit dem Wilhelm-Kempf-Haus (WKH) waren nun zu führen, wir erstellten ein Durchführungs- und Hygienekonzept, wiesen auf den besonderen Wert der psychoonkologischen Arbeit hin, stellten den besonderen (sicheren) Teilnehmerkreis dar und wandten uns an zahlreiche Behörden und Ansprechpartner. Der letzte Stand Ende April war nun, dass das zuständige Gesundheitsamt die Genehmigung zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht und später mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht aussprechen konnte und uns anwies, Mitte Mai ein weiteres Mal um eine Stellungnahme nachzusuchen. Eine so kurzfristig vor der Tagung liegende Entscheidung mit hohem Risiko einer Untersagung war nicht tragbar. Nachdem im Jahr 2020 im WKH Stornierungskosten angefallen waren, waren wir nun von der Aussicht auf eine Wiederholung einer derartigen Situation betroffen und belastet, zumal wir ja Anfang des Jahres zugesichert hatten, es werde „in diesem Jahr auf jeden Fall“ eine Tagung geben. Groß war unsere Erleichterung, als wir mit dem WKH eine kostenneutrale Verschiebung noch im Jahr 2021 vereinbaren konnten.

Im Ergebnis findet unsere Jahrestagung nun vom 08. – 10. Oktober 2021 im Wilhelm-Kempf-Haus in Wiesbaden-Naurod statt. Am Donnerstag, den 07.10.2021 besteht die Möglichkeit zur Anreise, die Tagung werden wir am Morgen des 08.10.2021 eröffnen. Wir freuen uns auf die Chance, ein etwas gestrafftes Programm an anderen Tagen in einer anderen Jahreszeit anzubieten und so nach Jahrzehnten neue Tagungskonzepte ausprobieren zu können. Der Umfang der Tagung und die geplanten Themen bleiben im Wesentlichen erhalten. Das Ende der Tagung haben wir für Sonntag, den 10.10.21 um die Mittagszeit vorgesehen.

Die Anmeldung der Teilnehmer*innen, die sich bereits angemeldet haben, bleibt bestehen. Bei Einverständnis mit dieser Regelung brauchen Sie nichts zu unternehmen. Falls Sie von der Anmeldung zurücktreten möchten, teilen Sie dies bitte der Geschäftsstelle mit, wir werden Ihnen dann den vollen Beitrag erstatten. Neuanmeldungen sind ab sofort möglich. Aus Gründen der Planungssicherheit werden wir auch für den Herbst die Teilnehmerzahl zunächst begrenzen und abhängig vom – hoffentlich günstigen – Verlauf der Pandemie ggf. nach oben öffnen.

Die angekündigte und bereits eingeladene Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes wird auf den Abend des 08.10.2021 (Freitag), ca. 19:30 Uhr verschoben.

Am 09.10.21 (Samstag) findet unser Festabend statt. Begleiten Sie uns nun mit der Kraft Ihrer wohlmeinenden Gedanken bei allen notwendigen organisatorischen Verrichtungen bis dahin in der berechtigten Hoffnung, dass wir am Festabend den Abschied von der Pandemie und den entschiedenen Neustart von dapo-Aktivitäten in gewohnter Nähe und Präsenz feiern können.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Vorstand

Christian Franzkoch
1. Vorsitzender

Dr. med. Martina Prinz-Zaiss
2. Vorsitzende

Anja Boin
Schriftführerin

Dr. med. Andreas Werner
Kassenwart

Prof. Dr. rer. nat. Tanja C. Vollmer
Beisitzerin

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